Direkt zum Seiteninhalt

Praxisbrief Sinn & Leben - Praxis für Naturheilkunde und Psychotherapie - Mandy Protze-Kälberer Waldbreitbach

Menü überspringen
Menü überspringen

Praxisbrief Sinn & Leben

Newsletter

Hilfe, mein Kind hat ADS!

Wer kennt sie nicht, die Zappelphilippe und die Träumerle?
Das sind die, die nicht stillsitzen können und die Klasse stören und sich einfach nicht konzentrieren können. Das sind die, die Mütter haben, die ihren Nachmittag mit den Hausaufgaben verbringen, täglich kurz vor dem Erschöpfungssyndrom stehen und die Väter haben, die sich nach dem Feierabend am liebsten in Luft auflösen, wenn da nicht der Anruf der Nachbarin wäre, die sich mal wieder über den Sohn oder die Tochter beschwert. Das sind vor allem die Kinder, die nicht glücklich sind, ständig Stress ertragen müssen und sich "nicht gut genug" fühlen. Die einfach die Gefühle der anderen nicht nachvollziehen können und deswegen immer wieder ins Fettnäpfchen treten.

Naja, wir könnten diesen Kindern Medikamente geben damit sie ruhiger und glücklicher werden, aber das wäre ja so, als würde man sich bei einem chronischen Schnupfen immer wieder Nasenspray in die Nase träufeln und damit das Schnupfensymptom bekämpfen.

Oder wir fragen nach, warum unser Kind zappelt, tagträumt oder so gefühllos ist.
Dann hätten wir die Möglichkeit, die Ursache zu finden und ihm ursächlich auch zu helfen damit es ausgeglichener und glücklicher ist.

Wenn also unser Kind nicht gefühlsadäquat reagiert, lässt das schon mal darauf schließen, dass Gefühle blockiert sind und damit den Lerninhalten nicht zugeordnet werden können. Nur die Informationen, denen wir Sinn und Emotionen zuordnen können, können jedoch im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Das heißt finden wir die Ursache für die Gefühlsblockade und löschen sie, können die Informationen der Großhirnrinde, den Gefühlen im lymbischen System wieder zugeordnet und im Langzeitgedächtnis gespeichert werden (Psychokinesiologie). Wenn unser Kind immer zappelt, so fehlt ihm Dopamin. Denn dieser Botenstoff, der für die Übertragung von Informationen von einer Nervenzelle zur anderen zuständig ist, ist auch entscheidend für die Steuerung von Bewegungsabläufen und trägt dazu bei, dass Informationen im Gedächtnis verankert und gut wieder abgerufen werden können. Dopamin wird bei Glück, Freude und Erfolg ausgeschüttet. Aktivieren wir also das Belohnungssystem, unterstützen wir unsere Kinder, dass sie Glück und Freude und vor allem Erfolge haben.

Angst blockiert das Lernen. Schuldgefühle und Erniedrigung durch Strafe und Schelte mindert das Selbstwert unseres Kindes. Nehmen wir unseren Kindern also die Angst, ermutigen wir sie, anstatt Druck auszuüben und zu strafen. Verstärken wir anstatt dessen erwünschtes Verhalten durch Lob. Machen wir die Kinder auf Gelungenes aufmerksam und erkennen wir auch kleine Erfolge an.

Unsicherheit führt zu mangelnder Konzentration. Geben wir unseren Kindern feste Strukturen, Gewohnheiten und Regeln. Äußern wir klare Wünsche.

Über Körperbewegungen können wir Vernetzungen im Gehirn aktivieren (Edu-Kinesiologie).

Und somit aus ADS Kindern wieder ganz normale und glückliche Kinder machen.




(c) 2004-2026 Praxis Mandy Maria Protze-Kälberer
Zurück zum Seiteninhalt